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Ratssitzung · 89/2026 · 21. Juni 2026 · Wichtigkeit 5/5

Abstimmung über Neubau des Rathauses geplant

Ergebnis noch nicht veröffentlicht
Die Sitzung (Mi, 06.05.2026 16:00 Uhr Ratssitzung) hat bereits stattgefunden, aber die Stadt hat das Ergebnis noch nicht im Ratsinformationssystem veröffentlicht.
Warum dauert das? →
Was bedeutet das für Espelkamper?
Citizens could directly decide on a major investment with long-term financial consequences.

Worum geht es?

Die SPD/UA-Fraktion beantragt, den Neubau des Rathauses über einen Ratsbürgerentscheid zu entscheiden. Der Stadtrat berät den Antrag am 6. Mai 2026.

Hintergrund

Der Antrag basiert auf der hohen finanziellen Belastung (über 50 Mio. € über 25 Jahre) und verlangt direkte Bürgerbeteiligung. Die rechtliche Grundlage ist § 26 Abs. 1 Satz 2 GO NRW, der den Rat berechtigt, Angelegenheiten der kommunalen Selbstverwaltung der Bürgerschaft vorzulegen.

Was bedeutet das für die Stadt?

Der Antrag wurde als Mitteilungsvorlage eingereicht. Konkrete Details zur Abstimmung (Wahlart, Zeitplan) oder Konsequenzen einer „Nein“-Stimmung sind noch nicht bekannt. Die Abstimmungfrage lautet: „Soll die Stadt Espelkamp ein neues Rathaus errichten?“.

Was bedeutet das für Bürger?

Sollte der Rat den Antrag billigen, können alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger abstimmen. Die rechtliche Bindung hängt jedoch von der Teilnahmezahl am Referendum ab. Die Fragestellung ist klar formuliert und mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten.

Argumente der Befürworter
  • Stärkung der demokratischen Legitimation durch direkte Bürgerbeteiligung
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Entscheidung
  • Sicherung der Akzeptanz für ein hochinvestives Projekt
Argumente der Kritiker
  • Unklarheiten bezüglich der Umsetzung und Kosten bei einer „Nein“-Stimmung
  • Potenzielle Komplexität einer Abstimmung mit großer finanzieller Tragweite

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Gesamtkosten des Projekts?
Über 50 Mio. € über einen Zeitraum von 25 Jahren.
Ist eine „Nein“-Stimmung rechtlich bindend?
Ja, sofern die Teilnahmequote der Abstimmung den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Themen
StadtentwicklungBebauungsplan